Berschweiler bei Kirn
Die Nationalparkgemeinde Berschweiler bei Kirn liegt auf ca. 420 m über NN zwischen Kirn und Idar-Oberstein. Die Lage des Ortes erklärt den Namen: „Auf den Bergen gelegener Weiler“. Der Ort wurde nach dem Abbruch des Ortes Staufenberg im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Kirche entstand um 1866 aus den Steinen der Kirche zu Wassernach. Dort ganz in der Nähe kreuzten sich zweie alte Römerstraßen, Nebenstrecken der Ausoniusstraße.
Seit 2015 darf Berschweiler bei Kirn den Namenszusatz „Nationalparkgemeinde“ führen. Bis zur Grenze des Nationalparks Hunsrück Hochwald sind es 6 km Luftlinie. Der Nationalpark Hunsrück Hochwald ist der sechzehnte deutsche Nationalpark, Deutschlands jüngster Nationalpark. Der ca. 270 Einwohner zählende Ort verfügt über eine Gemarkungsfläche von 750 ha. Er gehört zu den wenigen Gemeinden in Rheinland-Pfalz, deren Gemarkungsfläche zu zwei Dritteln unter Naturschutz stehen. Ein Drittel sogar unter Flora-Fauna-Habitat-Naturschutz.
Um das gesellige Leben zu fördern, haben sich zahlreiche Vereine zusammengefunden und das Gemeindehaus (Rodes), das ca. 50 Personen fassen kann, bietet Räumlichkeiten mit Küche und den ehemaligen Jugendraum.
Der 100 km lange Sironaweg durchquert die Gemarkung und weist auf die frühe Besiedlungsgeschichte des gesamten Nahe–Hunsrück-Raumes hin. Wanderwege ergänzen das Freizeitangebot.
Das Historisches Kupferbergwerk Fischbach liegt mit dem größten Teil seines Stollensystems unter der Gemarkung von Berschweiler, so auch der Notausstieg aus dem Höhlensystem.
Für die kleinen Einwohner steht ein gut ausgestatteter Spielplatz zur Verfügung und der Sportplatz mit Sportlerheim ist in einem guten Zustand.
Im Ort sind einige Handwerksbetriebe, ein Landgasthof mit Pension und ein Bio-Hofladen vorhanden. Zwei landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe sind in dem ehemals landwirtschaftlich strukturierten Ort zu finden.
Auf der deutschsprachigen Wikipedia Seite sind die folgenden Infos über Berschweiler bei Kirn zu finden:
Berschweiler bei Kirn ist eine Ortsgemeinde im Nationalpark Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Herrstein an.
Geographie
Der Ort liegt nördlich der Nahe zwischen Kirn und Herrstein. Fast die Hälfte der Gemarkungsfläche ist bewaldet.
Dabei stehen zwei Drittel der Gemarkungsfläche unter Naturschutz.
Landnutzung
Landwirtschaftsfläche 44,2 %
Waldfläche 48,4 %
Wasserfläche 0,2 %
Siedlungs- und Verkehrsfläche 6,9 %
Sonstige Flächen 0,2 %
Es existieren noch 3 landwirtschaftliche Betriebe in dem kleinen Ort, davon sind zwei Vollerwerbsbetriebe
Bevölkerungsentwicklung in der Vergangenheit
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Berschweiler bei Kirn, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
| Jahr | Einwohner |
|---|
| 1815 | 194 |
| 1835 | 220 |
| 1871 | 245 |
| 1905 | 259 |
| 1939 | 258 |
| 1950 | 283 |
| 1961 | 287 |
Bevölkerungsentwicklung im Detail
Gemeinderat
Der Gemeinderat in Berschweiler besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 09. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Berschweiler gehört zur Hunsrück Schiefer- und Burgenstraße und liegt am Sironaweg. Zwischen Berschweiler und Fischbach liegt das historische Fischbacher Kupferbergwerk, eines der größten und bedeutendsten Kupferbergwerke in Deutschland. Im Süden steht ein Gedenkstein, der an den ehemaligen Ort Staufenberg erinnert. Im Westen am gemeinsamen Friedhof von Bergen und Berschweiler steht ein Gedenkstein, der an den ehemaligen Ort Wassernach erinnert. Dort ganz in der Nähe verläuft eine alte Römerstraße, eine Nebenstrecke der Ausoniusstraße.
Seit 2015 darf Berschweiler bei Kirn den Namenszusatz „Nationalparkgemeinde“ führen. Bis zur Grenze des Nationalparks Hunsrück-Hochwald sind es 6 km Luftlinie. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ist der sechzehnte deutsche Nationalpark, Deutschlands jüngster Nationalpark.
Siehe auch
Artikel über Berschweiler in der deutschen Wikipedia.
Meldedaten (Statistik) von Berschweiler
Daten statistisches Landesamt