Der Bericht von Andrea zur Kappensitzung 2015 in Berschweiler, wie er für die Tageszeitung vorgesehen war.

Am Samstag, 7.2.2015, 20.11 Uhr fand die Kappensitzung des SVB statt. Das Vereinsheim mit Märchenkulisse hatte das Deko-Team des SVB unter der Leitung von Kerstin Krüger wieder einmal wunderschön gestaltet. Hänsel (Eric Grübel) und Gretel (Beate Sckär) führten durch das bunte Programm, bei dem jeder Gast auf seine Kosten und oft auch in den Späßen an die Reihe kam. Gleich zu Anfang gab es schon einen Programm-Höhepunkt. „Zwische Berje unn Berschwilla unn da Fischbacher Heh, midde em Winda, bei hohem Schnee, ward vor viele hunnert Johr e holde Maid gebor“. Die holde Maid Schneeputtel (Julian Jakoby) lebte bei der bösen Stiefmutter (Pauline Hahn), die täglich den Spiegel befragte:“Speijhlsche, Speijhlsche an da Wand, gelle eijsch sinn Scheenst em Berschwilla Land“. Sie will das Mädel vom Jäger (Christian Hill) erschießen lassen will, als es zu schön wird. Die drei 17 und 18-Jährigen jungen Leute spielten ihre Rolle bravourös und die Zuhörer hatten großen Spaß an der wunderbar von Andrea Hill gereimten und vorgetragenen Blödel-Liebesgeschichte.

Lokalkolorit gab es im Vier-Generationen-Vortrag der Familie Lang-Lajendäcker (Ruth Lang-Lajendäcker mit Sohn Arno, Enkeltochter Jessica und Urenkel Marvin). Wir hörten von der Mitbewohnerin, die zum Einkaufen die Zahnprothese des Mannes mitnimmt, aus lauter Angst, dass der sonst in ihrer Abwesenheit den Kühlschrank leerfuttert. Aus der Feder von Ruth Lang-Lajendäcker, die in dieser Woche ihren 82.Geburtstag feiert, stammte dieser witzige Vortrag. Sie ist aus der Bütt nicht wegzudenken. Kurzerhand hatten Gemeindemitglieder den neuen Bewohner Franz Mück bei einem Thekengespräch dazu überredet, als Einstand in die Gemeinde sozusagen, eine Büttenrede zu halten. Wie man sich als Neubürger in Berschweiler so fühlt, wusste er zu berichten, genauestens beschrieb er die Schlaglöcher in den Straßen rund um Berschweiler, zur Lokalpolitik äußerte er sich unter anderem zum Thema Windenergie. Angesprochen hatte er natürlich auch die Mehrsprachigkeit dieses Dorfes und den speziellen Dialekt.

Zwei Märchentanten (Regina Wagner, Melanie Hennrich) erzählten uns ein ganz neues Märchen, gespickt mit Dorfanekdötchen und vielen „verbuchselten Wechselstaben“.

Da konnte es auch mal passieren, dass